REISEN 2018

 

 Luxuriöse Camp-Lodge-Safari in Südafrika

Lead: Gabi Thoenen

Datum: 6. – 25. Oktober 2018

6 Gäste (3 Gäste pro Auto)


AUSGEBUCHT


Beschreibung:


Naturreise durch den Nordosten Südafrikas (inkl. Kruger Nationalpark) bis in den Südosten Botswanas

 

2017-Mashatu Tented Camp Botswana 155 von 172jpg


Reiseroute:


Linienflug nach Johannesburg, dort werdet ihr von mir abgeholt. Wir starten unsere Rundreise und fahren ca. 3h in die kleine Ortschaft Dullstroom (Mittagessen nicht inbegriffen), wo wir gemütlich in Afrika ankommen und ihr euch von den Strapazen des Fluges erholen könnt.

 

Am Tag 2 fahren wir die Panoramaroute über die eindrücklichen Drakensberge und besichtigen das God’s Window, die berühmten Bourke’s Luck Potholes und die Three Rondavels mit dem gigantischen Blick über den Blyde River Canyon.

Unterwegs kehren wir in der bekanntesten Pancake Bar Südafrikas ein (Mittagessen nicht inbegriffen).


Drakensberge 2jpg   Potholes 3jpg   Drakensberge 1jpg


Die bis zu 3482 Meter hohen Drakensberge (Drachenberge) sind das höchste Gebirge des südlichen Afrikas. In Lesotho, wo die höchste Erhebung der Drakensberge liegt, werden sie Maloti genannt. Sie bestehen weitgehend aus basaltartigen Gesteinen.

Die Zulu nennen die Drakensberge wegen der zahlreichen Schluchten, Kämme, Höhlen, Überhänge sowie Zinnen uKhahlamba (deutsch: „Wand der aufgestellten Speere“). 2000 wurde ein Teil des Gebirges mit dem Ukhahlamba Drakensberg Park auf die Liste des UNESCO-Welterbes gesetzt. Der Blyde River Canyon, eine  50 km lange Schlucht, ist der zweitgrösste Canyon in Afrika und der drittgrösste Canyon der Welt.


Nach einem langen Tag mit vielen Eindrücken treffen wir in Hoedspruit ein, wo wir in einer hübschen Lodge zweimal übernachten werden.

 

Den 3. Tag gehen wir ruhig an. Ausschlafen, gemütlich brunchen und ein Besuch im Endangered Species Center stehen auf dem Programm. Wir nähern uns das erste Mal der afrikanischen Tierwelt (Mittagessen und Nachtessen nicht inbegriffen). In diesem Center werden die vom Aussterben bedrohten Geparde gezüchtet und verletzte oder verwaiste Tiere (z.B. Nashörner, deren Mütter gewildert wurden) aufgezogen.


Das Hoedspruit Endangered Species Centre konzentriert sich auf die Bewahrung von seltenen, schutzlosen und vom Aussterben bedrohte Tierarten. Geparden-Schutz bleibt jedoch das Hauptanliegen des Centers. Es weist eine lange Liste erfolgreicher Fälle vor und wird oft von internationalen Tierschutzorganisationen (inklusive Animal Defenders International) gebeten zu helfen und Tiere aufzunehmen, die Intensivpflege und medizinische Versorgung nötig haben.

Das HESC betreibt aktiv: Aufzucht von bedrohten, schutzlosen oder seltenen Tierarten; Unterricht von Schülern, Studenten und der allgemeinen Öffentlichkeit in Sachen Naturbewahrung und Tätigkeiten im Naturschutz; Öko-Tourismus; die Freilassung von Geparden, die in Gefangenschaft aufgezogen wurden, und deren Begleitung in der Wildnis und die Behandlung und Rehabilitation von wilden Tieren, die ins Center gebracht werden.

 


Am 4. Tag fahren wir weiter ins Klaserie Private Nature Reserve, eines der grössten privaten Naturreservate mit 60000 ha, welches an den Kruger Nationalpark angrenzt. In einer schönen Lodge werden wir 3 Nächte bleiben und mit zwei Game Drives (frühmorgens und abends) pro Tag im Game Viewer nun richtig in die afrikanische Tierwelt eintauchen. Auch wenn ich mittlerweile ein gutes Auge für die Tiere habe, werden wir von einem offiziellen Nature Guide geführt. Ihnen entgeht nichts! Dazwischen bleibt Zeit zum Relaxen, lesen, schlafen, einfach was das Herz begehrt. Wir fühlen uns fast ein bisschen wie Meryl Streep in „Out of Africa“...


Baobab2jpg  Baobab1jpg

 

Tag 8: Der Kruger Nationalpark darf auf einer Südafrikareise nicht fehlen. Auch wenn die Strassen hier geteert sind und im Gegensatz zum Klaserie Private Nature Reserve ein Vielfaches an Touristen in ihren eigenen Autos unterwegs ist, so ist doch der Kruger NP DAS Wahrzeichen von Südafrika.


Elefant KNPjpg


Der Kruger Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.

Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.

 

Welchen Weg wir in den Kruger NP nehmen werden, entscheiden wir vor Ort. Im Park werden wir zweimal übernachten, denn unser Ziel liegt ganz im Norden, nahe dem Dreiländereck Südafrika, Simbabwe und Mozambique und die Strecke ist lang. Die erste Nacht verbringen wir im sehr einfachen offiziellen „Mopani Rest Camp“  des Kruger National Parks (bitte keine zu hohen Erwartungen an dieses Camp, es dient lediglich der Übernachtung, nicht des Geniessens ;-) (die beiden Mittagessen und das zweite Nachtessen im Kruger NP sind nicht inbegriffen).

Am nächsten Morgen geht die Fahrt weiter durch den Kruger NP. Am Abend dann steht das erste wirkliche Abenteuer an: wir übernachten im Shipandani Hide, wo wir hoffentlich beim Eindunkeln viele Tiere beim Trinken beobachten können. Das einfache Nachtessen (Picknick) wird von uns zubereitet. Tagsüber ein Versteck, von wo aus Vögel am Wasserloch beobachtet werden können, wird der Hide nachts zur einfachen Übernachtungsmöglichkeit. Wir übernachten alle zusammen im gleichen Raum, es gibt keine einzelnen Zimmer, Toilette sind vorhanden, aber keine Dusche...

Am 10. Tag erreichen wir gegen Abend das Pafuri Camp, wo wir 3 Nächte bleiben und uns von der langen zweitägigen Fahrt erholen können. Das Camp liegt am Luvuvhu River, was uns hoffentlich auch viele Tiere, die wir bis jetzt vielleicht noch nicht gesehen haben, beschert. Auch hier werden wir wieder zwei Game Drives pro Tag mit einem Nature Guide erleben dürfen. Es istauch möglich, eine Walking Safari mitzumachen.
 


Pafuri2jpg Pafurijpg

 

Nach diesen drei Tagen geht es weiter Richtung Botswana (Mittagessen nicht inbegriffen). Wir werden bei Pont Drift in den südöstlichsten Teil Botswanas, in das Northern Tuli Game Reserve, einreisen. Übrigens: Grenzübertritte brauchen in Afrika Geduld... Auf der Weiterfahrt zum Camp, wo wir wieder die ersten Tiere zu Gesicht bekommen, durchqueren wir bei der Solomons Wall den Motloutse River. Erste Station wird ein einfaches Camp am Limpopo River sein.


Mashatu11jpg

Ich habe schon viele schöne Landschaften im südlichen Afrika gesehen. An Mashatu (Mashatu bedeutet übrigens „Land der Giganten“, damit sind die Elefanten, die hier in grossen Herden zu finden sind, sowie die gigantischen Baobab-Bäume gemeint) habe ich mein Herz verloren und es ist für mich eines der schönsten Landschaften im südlichen Afrika, welche etwas sehr Mystisches, manchmal auch Dramatisches ausstrahlt. Hier fühlt man die jahrtausendalte Geschichte der Buschmänner, die einst hier gelebt haben. Viele Felsenmalereien zeugen von dieser Zeit. 


Mashatu7jpg Mashatu3jpg Mashatu5jpg

 Mashatu2jpg Mashatu8jpg Mashatu9jpg

 

Am 15. Tag fahren wir weiter zu einer weiteren, wunderschönen Lodge, in der wir wieder 3 Nächte bleiben und die letzten Game Drives dieser Reise nochmals richtig geniessen werden.

 

Unknown2jpg images2jpg Unknown3jpg

 

Nach diesen drei Nächten reisen wir zurück nach Südafrika und Richtung Johannesburg, hier wird unsere Reise enden. Damit die Rückreise aber nicht zu anstrengend wird, werden wir in Vaalwater ein letztes Mal in einer Lodge übernachten. Wir haben Zeit, die Koffer nochmals umzupacken, damit alle Souvenirs auch wirklich Platz haben, und wir schlafen die letzte Nacht auf afrikanischem Boden. Am Abend geniessen wir unser letztes gemeinsames Abendessen und können die Eindrücke dieser Naturreise nochmals Revue passieren lassen.  

 

Heute, am 20. Tag dieser Reise bringe ich euch zurück zum Flughafen in Johannesburg und verabschieden uns von euch. Ein Linienflug bringt euch wieder nach Hause, wo ihr hoffentlich viel zu erzählen habt. Diejenigen, die zum ersten Mal im Südlichen Afrika waren, sind nun vielleicht auch mit dem gefährlichen „Ich-muss-immer-wieder-zurück-nach-Afrika“-Virus infiziert ;-)...